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d.a.z.: Herr Staack, herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit!. Wie fühlen Sie sich? Staack: Vielen Dank, ich fühle mich sehr gut. Das ist doch sonnenklar, ich habe die tollste Frau der Welt geheiratet und bin überglücklich. d.a.z.: Haben Sie den Heiratsantrag gemacht? Staack: Ja, ganz klassisch im Italienurlaub - über den Dächern von Venedig. Ich habe versucht, auf den richtigen, romantischen Moment zu warten und der kam dann auch. d.a.z.: Das ist für Sie sicherlich das größte Ereignis des Jahres. Sind Sie auch mit der Hochzeitsfeier zufrieden? Staack: Sehr sogar. Es war wunderschön - so wie wir uns das gewünscht haben. Ein bisschen viel Regen, aber das soll ja Glück bringen. d.a.z.: Wir dachten bislang, Sie wären mit dem Fußball verheiratet. Können Sie Eheleben und Trainerjob miteinander in Einklang bringen? Staack: Aber sicher, das ist eine optimale Kombination. Sehen Sie es doch mal so: Karen hat mich langfristig unter Vertrag genommen. Das ist ein Vertrag fürs ganze Leben. d.a.z.: Hand aufs Herz: Hat sich denn nichts verändert? Ist Ihre Frau nicht manchmal genervt? Gelegentlich ist es bestimmt anstrengend, mit dem TRAINER verheiratet zu sein. Staack: Naja...äh...also, ich gebe zu, ich gucke nicht mehr ganz so viele Fußballspiele wie früher. Meist nur die erste Halbzeit. Und ich habe ganz sicher so einige Verrücktheiten und Spinnereien zu bieten, mit denen man als Frau irgendwie leben muss. Aber das klappt bei uns ausgesprochen gut. Ich habe es schon oft gesagt und wiederhole mich gern: Ich vermisse nichts, ich habe durch das Zusammenleben mit meiner Frau nichts verloren, sondern viel mehr dazugewonnen, als ich früher hatte. d.a.z.: Wie ist denn Ihr aktueller Trainerjob? Sie sollen Ihr Team verjüngt haben? Staack: Stimmt, ich bin seit dem Sommer bei der ISD International School Düsseldorf. Dort trainiere ich im Bereich "Bambini Soccer" eine Gruppe von Vierjährigen. Ich bin sehr zufrieden, Schule und Verein bieten mir perfekte Voraussetzungen. Es gibt einen Kunstrasenplatz, viele Minitore und mehr als genug Trainingsmaterial - sogar Leichtbälle der Größe 3. Bessere Trainingsbedingungen standen mir noch nie zur Verfügung. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit den Trainerkollegen und den Verantwortlichen sehr gut. Ich kann mir daher gut vorstellen, dort langfristig zu bleiben und meinen Trainervertrag vorzeitig zu verlängern. d.a.z.: Klingt gut, man hört, Sie machen gerade neue Erfahrungen? Staack: Nun, Sie wissen ja, dass ich den Bambinibereich besonders mag und gern wieder mit Bambini arbeiten wollte. Das habe ich nun umgesetzt. Neu ist allerdings das Alter. Vierjährige sind absolute Fußballeinsteiger. Sie spielen erstmals zusammen in einer Gruppe und benötigen ein spezielles Programm und besondere Betreuung. Darüber hinaus werden alle Trainingseinheiten in englischer Sprache durchgeführt. Das ist für mich Neuland. Aber es läuft gut, ich mache viele gute Erfahrungen und habe sehr viel Spaß dabei. d.a.z.: Was kommt als Nächstes? Was planen Sie im nächsten Jahr und in der neuen Saison? Staack: *grinst breit* Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung. Mein Leben ist stets für ein paar Überraschungen gut, das hat dieses Jahr gezeigt. Es ist wie eine Wundertüte, bei der man teilweise weiß, was drin ist, aber eben nicht weiß, was als Nächstes zum Vorschein kommt. Nur eines ist sicher: Ein bisschen Fußball steckt immer drin. |